Im zweiten Teil unserer Serie zur Hundeernährung geht es um eine zentrale Frage: Welche Nährstoffe braucht ein Hund – und wie verändern sich diese im Laufe seines Lebens? Die folgenden Angaben dienen als Orientierung und können je nach Hund variieren.
Welpen benötigen besonders viele Nährstoffe für Wachstum und Entwicklung. Hochwertige Proteine (22–32 %), ausreichend Fette (8–20 %), ein ausgewogenes Kalzium-Phosphor-Verhältnis sowie Vitamine und Mineralstoffe sind in dieser Phase entscheidend.
Junghunde wachsen langsamer, benötigen aber weiterhin eine nährstoffreiche Ernährung. Der Proteinbedarf liegt etwa bei 18–25 %, der Fettgehalt bei 8–15 %. Eine ausgewogene Versorgung unterstützt Knochen, Immunsystem und Entwicklung.
Erwachsene Hunde haben einen stabileren Bedarf. Proteine (18–25 %) und Fette (8–15 %) sollten an Aktivität und Größe angepasst werden. Vitamine, Mineralstoffe und moderate Kohlenhydrate tragen zur langfristigen Gesundheit bei.
Seniorenhunde profitieren von angepasster, leicht verdaulicher Kost. Hochwertige Proteine helfen beim Muskelerhalt, ein reduzierter Fettgehalt (5–10 %) kann Übergewicht vorbeugen. Ballaststoffe, Antioxidantien und Gelenkzusätze unterstützen den alternden Organismus.
Fazit:
Jede Lebensphase stellt andere Anforderungen an die Ernährung. Wer diese kennt, kann seinen Hund gezielt und gesund begleiten. Im nächsten Teil der Serie widmen wir uns den verschiedenen Futterarten und ihren Vor- und Nachteilen.
Mini-FAQs
Brauchen Welpen wirklich anderes Futter als erwachsene Hunde?
Ja, Welpen haben einen deutlich höheren Bedarf an Energie, Proteinen und Mineralstoffen.
Sind Prozentangaben im Futter entscheidend?
Sie dienen als Orientierung, wichtiger ist jedoch die Qualität und Ausgewogenheit der Nährstoffe.
Sollte ich bei Unsicherheiten einen Tierarzt fragen?
Ja, besonders bei gesundheitlichen Problemen oder speziellen Bedürfnissen ist fachlicher Rat sinnvoll.

