Wieviel Schlaf braucht ein Hund?

Wieso Schlaf?

In meinen Beratungen weise ich immer wieder darauf hin, wie wichtig der Schlaf bei Hunden ist, denn erwachsene Hunde brauchen 17-20 Stunden Schlaf und Welpen sogar 20-22 Stunden am Tag. Insbesondere in Familien mit Kindern ist das häufig ein Thema, da der Hund gerne zum Spielen aufgefordert wird. Hier müssen wir einfach unserem Hund Schutz und Sicherheit geben, dass er zur Ruhe und zum Schlafen kommt. Denn genauso wie wir, verarbeiten unsere Hunde im Schlaf Erlebtes.

 

Fester Ruheplatz, vielleicht eine Box?

Sehr wichtig ist bei aktiven Hunderassen, die von sich aus sehr unruhig sind, die Entspannung einfach für ihr Wohlergehen einzufordern.

Unsere Fellnase braucht einen Rückzugsort, der für alle Tabu ist. Hier darf keiner den Hund stören, wenn er sich zurückgezogen hat, also eine Tabuzone. Dieser Ort, vorzugsweise liegt der Hund in einer Box, steht in einer ruhigen Ecke, die ein wenig außerhalb der täglichen Unruhe steht. Damit kann der Hund richtig zur Ruhe kommen, denn bei kleinsten Bewegungen oder Störungen ist der Hund immer gleich wieder wach.

Das schöne ist, dass man diese Box mit in den Urlaub oder bei Besuchen mitnehmen kann und euer Hund hat immer seine Lieblingsbox dabei, die mit Ruhe belegt und vertraut ist.

 

Was passiert bei Schlafmangel?

Um das ganze Erlebte, das neu Erlernte zu verarbeiten, braucht ein Hund je nach Alter zwischen 17-22 Stunden am Tag Schlaf, Ruhe und Entspannung. Wissenschaftliche Experimente zeigen, dass seine Lebensfunktionen gestört werden, wenn der Hund nicht zum Schlaf kommt. Die Hunde werden gestresst und so manches Verhalten lässt sich auf Schlafmangel zurückführen.

Fünf verschiedene Phasen hat man festgestellt:

  • Die Hunde sind überdreht.
  • Die Hunde sind unkonzentriert und fahrig.
  • Die Hunde sind nervös und schnell reizbar.
  • Die Hunde sind kränklich und aggressiv.
  • Die Hunde erleiden schwere und chronische Erkrankungen.

 

Das Verhalten ist nicht bei allen Rassen gleich, Retriever werden eher chronisch krank, während Terrier-Rassen eher aggressiv werden. Leider werden häufig Verhaltensauffälligkeiten bei dem Hund mit noch mehr Aktivitäten therapiert, dabei wäre Ruhe und Entspannung die erfolgversprechendere Maßnahme. Der Hund braucht oft einfach nur Schlaf.

Schon chronisch gestresste Hunde können bei zu viel Cortisol (Stresshormon) nicht zur Ruhe kommen, hier muss schon im Vorwege mit ganz viel Ruhe- und Entspannungsarbeit begonnen werden.

Rechnet mal aus, wieviel Stunden euer Hund schläft und beobachtet sein Verhalten. Braucht ihr Hilfe, dann meldet euch einfach und wir vereinbaren einen Termin.

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